Fachfrau / Fachmann Gesundheit

Ausbilden im Betrieb – klar, kompakt, praxisnah.

Hier findest du die Informationen zur Ausbildung im Betrieb – übersichtlich zusammengestellt und unterstützend für deine Praxis.

Informationen zum Berufsbild, Voraussetzungen und Laufbahnmöglichkeiten: puls-berufe.ch

Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung Fachfrau / Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) erfolgt an drei Lernorten:

  1. Lernort – Praxis Erwerb der praktischen Kompetenzen im Arbeitsalltag.
  2. Lernort – Berufsfachschule Vermittlung von Wissensgrundlagen an ein bis zwei Tagen pro Woche an der Berufsfachschule in Chur.
  3. Lernort – überbetriebliche Kurse (üK) Praktisches Üben und Vertiefen der beruflichen Fertigkeiten.

Die Lernenden sind im Betrieb angestellt und entwickeln ihre beruflichen Kompetenzen im Arbeitsalltag. Berufsbildnerinnen und Berufsbildner begleiten sie dabei und übernehmen die Verantwortung für die betriebliche Ausbildung.

Die Rolle «Berufsbildner/in Praxis» stärken

Für den Betrieb relevant:

  • Gezielte Förderung zukünftiger Fachkräfte
  • Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Ausbildung
  • Umsetzung der Vorgaben aus Bildungsverordnung und Bildungsplan
  • Planung und Bereitstellung von Ausbildungsressourcen
  • Zusammenarbeit mit Berufsfachschule und üK

Bildungsverordnung und Bildungsplan geben die Leitplanken für die Umsetzung im Betrieb.

Wichtige Grundlagen und Hilfsmittel:

  • Bildungsverordnung und Bildungsplan FaGe
  • FaGe Bildungsplan
  • Ausbildungsplanung, Dokumentation und pädagogische Grundlagen Arbeitssicherheit
  • Gesundheitsschutz und Eintrittsuntersuchung
  • Online-Lehrvertrag und Empfehlungen zu Lohn und üK-Spesen

Weitere Informationen: OdASanté: Berufe

Hast du Fragen oder suchst du Vorlagen? Der OdAlina unterstützt dich mit Antworten, Dokumenten und Hilfsmitteln für die Ausbildung im Betrieb.

Rolle als Berufsbildner/in

Im Betrieb setzt du die Ausbildung im Berufsalltag um. Als Berufsbildner/in planst du die Ausbildung, begleitest die Lernenden und beurteilst ihren Kompetenzaufbau.

Mit OdAOrg und ePak hast du die Ausbildung deiner Lernenden im Griff.

  • OdAOrg unterstützt dich bei Planung und Koordination
  • ePak begleitet dich im Alltag bei Kompetenznachweisen und Bildungsberichten

Weitere Unterstützung findest du zu:

  • Rolle als Berufsbildner/in
  • Planung der Ausbildung
  • Umsetzung im Praxisprogramm
  • Begleitung und Beurteilung
  • Bildungsbericht und Kompetenznachweise

Nutze OdAlina für Vorlagen, Hilfsmittel und Antworten.

Neu in der Funktion? Die OdA G+S bietet passende Weiterbildungen an. Mehr Informationen

Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb

Neben dem klassischen Ausbildungsweg bestehen weitere Möglichkeiten:

  • FaGe mit Berufsmaturität
  • FaGe und Spitzensport
  • FaGe für Erwachsene (zweiter Bildungsweg)

Die vertieften Informationen dazu findest du in den passenden Abschnitten auf dieser Seite.

Die Ausbildung wird im Betrieb konkret umgesetzt – dabei kommt den Berufsbildner/innen eine Schlüsselrolle zu.

Je nach Ausgangslage können im Ausbildungsalltag besondere Konstellationen auftreten.

FaGe mit Berufsmaturität

Leistungsstarke Lernende können die FaGe-Ausbildung mit der Berufsmaturität kombinieren (Start ab 2. Lehrjahr). Mehr Informationen: bgs-chur.ch

Für den Betrieb relevant:

  • bestandene Aufnahmeprüfung (vor Lehrstart oder im 1. Lehrjahr)
  • erhöhte Schulpräsenz (insbesondere im 3. Lehrjahr) und entsprechend sorgfältige Planung der betrieblichen Einsätze
  • Möglichkeit zur Weiteranstellung im 7. Semester (max. 40 %)

FaGe und Spitzensport

Bei Lernenden im Spitzensport sind frühzeitige Abklärungen notwendig.

Für den Betrieb relevant:

  • Abklärung vor Lehrvertragsabschluss
  • realistische Ausbildungsplanung
  • klare Regelung von Präsenz und Abwesenheiten
  • bei Bedarf Abschluss einer Zusatzvereinbarung zum Lehrvertrag

Noch nicht vertraut? Austausch mit der Fachstelle Berufsbildung und Talente

FaGe für Erwachsene – ergänzender Bildungsweg

Erwachsene können den FaGe-Abschluss über verschiedene Wege erreichen – je nach Berufserfahrung und Ausgangslage.

Für den Betrieb relevant:

  • den passenden Bildungsweg gemeinsam mit der mitarbeitenden Person festlegen
  • verkürzte Grundbildung mit Lehrvertrag
  • Qualifikationsverfahren nach Art. 32 BBV
  • Validierung nach Art. 31 BBV
  • Voraussetzungen prüfen – je nach Bildungsweg ist Berufserfahrung zentral
  • individuelle Abklärung des passenden Wegs (z. B. mit dem Berufsinspektorat oder im OdAlina)

Mehr Info: puls-berufe.ch · Amt für Berufsbildung – Merkblatt

Lernortkooperation und Foren

Die FaGe-Ausbildung erfolgt im Zusammenspiel von Betrieb, Berufsfachschule und überbetrieblichen Kursen. Die Lernortkooperation sorgt für eine abgestimmte Ausbildung zwischen den Lernorten.

  • Abstimmung mit Berufsfachschule und üK
  • Orientierung an gemeinsamen Ausbildungsinhalten
  • Einbezug aktueller Entwicklungen und Herausforderungen
  • Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung

In den Foren kannst du dich mit anderen Ausbildungsbetrieben austauschen und aktuelle Themen einbringen.

Mehr zu Lernortkooperation · Mehr zu Foren

Überbetriebliche Kurse (üK)

Die üK sind ein obligatorischer Bestandteil der FaGe-Ausbildung und ergänzen die Ausbildung im Betrieb und an der Berufsfachschule. Sie werden durch die OdA G+S organisiert und durchgeführt.

Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt 34 Kurstage, verteilt auf die ersten fünf Semester.

Für deinen Betrieb relevant:

  • Teilnahme der Lernenden an den üK ist obligatorisch
  • Organisation und Verwaltung erfolgen über OdAOrg
  • üK-Programm steht in OdAlina und Termine in OdAOrg zur Verfügung
  • Inhalte sind auf die beruflichen Handlungskompetenzen abgestimmt

Fragen oder Anliegen? Die Bildungsverantwortliche des dritten Lernorts unterstützt dich gerne.

Sabine Walt Bildungsverantwortliche 3. Lernort

Qualifikationsverfahren (QV)

Das Qualifikationsverfahren bildet den Abschluss der FaGe-Ausbildung. Die praktische Prüfung wird über PkOrg organisiert.

Für deinen Betrieb relevant:

  • Organisation der praktischen Prüfung
  • Arbeiten mit PkOrg
  • Zuständigkeiten im Prüfungsprozess

Alle Informationen und Unterlagen findest du in PkOrg.

Wichtige Termine

Termin Datum
Start Login PkOrg Kandidaten Montag, 23. November 2026
IPA-/VPA-Phase in den Betrieben noch offen, Startblöcke werden noch erstellt.
ABU-Prüfung Freitag, 4. Juni 2027
Prüfung Berufskenntnisse Montag, 7. Juni 2027
Lehrabschlussfeier in Landquart Mittwoch, 7. Juli 2027

Nimmst du zum ersten Mal eine Prüfung ab? Kurse

Fragen zum QV?

Allgemeiner Support PkOrg / QV Organisation
Alena Kubat, OdA Gesundheit und Soziales Graubünden
081 511 62 54
alena.kubat@oda-gs-gr.ch

Chefexpertin
Bernadette Felix, Spital Davos
081 414 80 64
bfelix@spitaldavos.ch

Möchtest du als Prüfungsexpertin / Prüfungsexperte im Qualifikationsverfahren mitwirken? Mehr Informationen und Bewerbung